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Der Salzlandkreis, südlich der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg gelegen, trägt seinen Namen nicht von ungefähr. Das Salz prägte diesen Landstrich und die umliegenden Landkreise über Jahrhunderte als wichtige Quelle für Reichtum und Wohlstand. Mit der im 19. Jahrhundert beginnenden bergmännischen Steinsalzgewinnung wurde Speisesalz vom einstigen Luxusgut zum preiswerten Alltagsprodukt, das „Weiße Gold“ zum Salz in der Suppe für Jedermann. Die tief aus der Erde geförderten Kristalle sicherten fortan nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit billigem Salz, sondern wurden als Kalidünger zur gefragten Nahrung für Ackerpflanzen, wie die für die Magdeburger Börde so typische Zuckerrübe. Zu den wichtigsten Revieren in Deutschland gehörte ein riesiges Kaligebiet, das sich von Staßfurt über das Magdeburger Becken bis Aschersleben und Bernburg erstreckte. Die Entdeckerregion Magdeburg-Elbe-Börde-Heide hat von der Salzgewinnung sowohl über als auch unter Tage viel zu berichten und dafür die „Salzige Tour“ als touristisches Angebot kreiert. Vom 26. Mai bis zum 08. Juli 2018 finden zum dritten Mal Aktionswochen statt, an denen sich...

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News veröffentlicht am 22.05.2018

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