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Eine langjährige Forderung des Müttergenesungswerks (MGW) soll im neuen Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) umgesetzt werden: Leistungen zur medizinischen Rehabilitation für pflegende Angehörige vom Grundsatz „ambulant vor stationär“ auszunehmen. „Diese Ausnahmeregelung gilt bereits bei Kurmaßnahmen für Mütter und Väter, aus einem einfachen Grund: In einer Familie sind Mütter oder auch Väter 24 Stunden im Einsatz und entsprechend belastet. Ambulante Maßnahmen würden diese Belastung erhöhen und zusätzliche Organisation erfordern. Die Situation für pflegende Angehörige ist sehr vergleichbar“, so Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks. Seit 2012 ist der Anspruch auf Kurmaßnahmen zur Vorsorge und Rehabilitation für pflegende Angehörige explizit benannt – und sie können diese auch in Kliniken im Müttergenesungswerk durchführen. Dass nun im geplanten PpSG der Grundsatz „ambulant vor stationär“ fallen soll, ist ein wichtiger nächster Schritt. Aber: Diese Ausnahme muss analog auch für Vorsorgemaßnahmen gelten. Im aktuellen Entwurf des Gesetzes ist...

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News veröffentlicht am 16.07.2018

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