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Der sozial engagierte Rapper „2schneidig“ ist im Rahmen eines Projektes des Programms „Demokratie leben!“ am Dienstag vor Schülerinnen und Schülern des Carl-Hermann-Gymnasiums Schönebeck in der dortigen Sporthalle aufgetreten. Sein Programm, in das er die Jugendlichen direkt einbezog und in welchem er Wort-, Tanz- und Musikbeiträge gekonnt und empathisch mischte, stand unter der Überschrift „Against Racism – for a better tomorrow“.  Die Gymnasiasten der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zeigten sich begeistert und machten aktiv mit. Besonders die Rap- und Hiphopauftritte rissen die Jugendlichen mit. Der dunkelhäutige „2schneidig“ berichtete unter anderem aus eigenen Erfahrungen mit dem Thema Rassismus und trug durch seinen Vortrag zum Abbau von Vorurteilen bei. Auch Oberbürgermeister Bert Knoblauch, Schulleiter Dr. Ulrich Plaga und Mitglieder des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie Schönebecks würdigten den Auftritt und bedankten sich bei dem Künstler, wie auch bei den das Projekt begleitenden Pädagogen und der Landeszentrale für politische Bildung. 2schneidig heißt mit bürgerlichem Namen Martin Rüdiger Rietsch, hat seine Wurzeln zur Hälfte in Nigeria und ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Er ist mit Konzerten weltweit unterwegs, trat vor kurzem erst in Washington D.C. auf, rappte auch schon im Berliner Olympiastadium und sang solo im Vorprogramm von Stars wie Joe Cocker. Großen Erfolg hatte er auch im afrikanischen Burundi, wo er eine Friedenshymne in französischer Sprache interpretierte.

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News veröffentlicht am 17.04.2018

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