Koerner-Gemälde aus Schönebeck (Elbe) im Ägyptischen Museum zu sehen

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Dies ist eine herausragende Nachricht nicht nur für Kunstfreunde und historisch Interessierte: Das aus dem ehemaligen Besitz der Stadt Schönebeck (Elbe) stammende Gemälde „Ausgrabung des Tempels der Hatschepsut“ von Ernst Koerner wird bald von einem weltweiten Publikum in einem der bedeutendsten internationalen Museen in Augenschein genommen werden können. Wie aus Kreisen des Ägyptischen Museums in Berlin bekannt wurde, wird das beeindruckende Gemälde ab dem 23. April dieses Jahres im dortigen „Mythologischen Saal“ direkt neben der anmutigen Büste der Pharaonin ausgestellt. Aus diesem Anlass veranstaltet das Museum eigens einen kleinen Empfang. Der Künstler hatte Ende des 19. Jahrhunderts den Grabungen nach dem Totentempel der „Heiligsten unter den Heiligen“ am Westufer des Nils in Deir el Bahari bei Theben beigewohnt. Das großformatige Ölgemälde ist nun Teil der Dauerausstellung in jenem Berliner Museum, in dem unweit der Hatschepsut auch die berühmte Nofretete zu bewundern ist. Das Koerner-Bild illustriert nun Originalskulpturen der 18. altägyptischen Pharaonendynastie, die etwa 1500 bis 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung herrschte. Ernst Koerners Enkel E.F.K. Koerner, der das Gemälde vor geraumer Zeit von der Stadt Schönebeck (Elbe) erworben hatte und es dem Berliner Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung stellte, ließ anlässlich der nun unmittelbar bevorstehenden Präsentation herzliche und dankbare Grüße nach Schönebeck (Elbe) ausrichten. Die internationale Kunstwelt, aber auch jede(r) Interessierte wird es nun auf der Berliner Museumsinsel bewundern können.

Veröffentlicht am 16.04.2018

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