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Die unter anderem in Berlin und Magdeburg ansässige Vitruvia GmbH als professioneller Aufbereiter von Medizintechnik verlegt ihren Hauptsitz nach Schönebeck (Elbe) und baut derzeit dafür gerade die ehemalige Halle des Hagebau-Marktes an der Paulstraße um. Bei einem Kick-Off am Mittwoch dieser Woche erläuterten Geschäftsführer Rainer Grabow und Verwaltungsrat Torsten Cejka Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch und seinem Wirtschaftsförderer Sven Ellert sowie weiteren Partnern das Portfolio des Unternehmens und stellten einen Produktionsstart im April des kommenden Jahres in Aussicht. Absolute Hygiene steht im Mittelpunkt bei der Vitruvia, denn hier werden gebrauchte medizinische Instrumente und Geräte aus Krankenhäusern wie etwa Skalpelle oder Operationsscheren mit modernster Technik gereinigt, desinfiziert und sterilisiert. Dabei durchläuft unter anderem hochkomplexe Technik roboterassistierter Chirurgie den Aufbereitungsprozess. Ziel ist es, mit der 2,5-Millionen-Investition in Schönebeck bis zu 25 Arbeitsplätze zu schaffen. Über die Sterilisierung und Aufbereitung hinaus ist Vitruvia als Pionier der Branche auch in der Forschung und Software-Entwicklung aktiv, führt technisch-mechanische Prüfungen von Instrumenten durch und beschäftigt sich mit der Rückführung von endverbrauchter Medizintechnik in den Wertstoff-Kreislauf. Der Kundenkreis erstreckt sich zunächst auf Deutschland, soll aber auf Europa ausgeweitet werden. Mit Vitruvia soll Medizintechnik besser, haltbarer und vor allem hygienischer werden – Nachhaltigkeit auf Hightech-Niveau wird groß geschrieben. Das Stadtoberhaupt hieß das Unternehmen in Schönebeck herzlich willkommen und freut sich über diese interessante Neuansiedlung.

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News veröffentlicht am 06.11.2019

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