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Einzigartige, intime Blicke auf das dörfliche Frohse der 50-er Jahre hat der Maler Ewald Blankenburg in seinen Aquarellen und Gouachen unter anderem festgehalten. Man sieht im Draufblick eine Straßenbahn durch Alt-Frohse tuckeln, schaut in der Dämmerung durch die von Obstbäumen und Wäschepfählen durchzogenen Elbgärten auf die Hinterhöfe und Häuser, in denen vereinzelt schon das Licht eingeschaltet wurde.  Auch die Türme von St. Laurentii grüßen von der Elbe her den Betrachter in ihrer schlichten Schönheit. Blankenburgs Bilder sind sehr farbenfroh und wirken mit ihren hölzernen A-Masten, Litfaßsäulen, Straßenlaternen und bäuerlichen Torbögen seltsam gestrig-romantisch. Frohse war damals mit vielen Bäckern, Kneipen, der Tram, Feuerwehr, Kindergarten, einen Frisör und „Einkaufsläden“ sehr lebendig, wirkt in Blankenburgs Bildern aber eher ruhig-verträumt. Vieles, wie etwa der Steinklump, ist wiedererkennbar. Die Ausstellung im iMUSEt-Museum ist noch bis zum 26. Oktober dieses Jahres geöffnet, jeweils samstags und sonntags von 14 - 17 Uhr. Und sie hat noch mehr als Frohse zu bieten.

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News veröffentlicht am 17.09.2019

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