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Es war eine Radpartie zu Himmelfahrt zum Heiratsmarkt nach Groß Rosenburg, die Erika und Georg Pohler aus der Schönebecker Johannes-R.-Becher-Straße schließlich in den siebenten Himmel führen sollte: Im Wonnemonat Mai des Jahres 1955 traf Georg seine spätere Frau dort, forderte sie zum Tanz auf, es funkte, und schließlich fragte man sich, wann wohl die letzte Fähre zurück fahre. Das war 24 Uhr, und sie einigten sich auf diese letzte Möglichkeit, so dass Georg seine Erika dann bis nach Hause in Pömmelte (sie stammte aus Glinde) begleiten konnte. Diese Begleitung hält bis heute an. Die damalige Weiterfahrt nach Schönebeck muss sehr kurzweilig gewesen sein, denn in Gedanken war er wohl die ganze Zeit bei Erika. Es entwickelte sich zunächst eine Fernbeziehung, weil er bei der Kasernierten Volkspolizei im berüchtigten Fünfeichen im „Meck-Pomm“ Dienst tun musste. Tja – damals gab es aber immerhin noch Liebesbriefe, und die wogen trotz ihrer Leichtigkeit schwer. Der Verlobung folgte dann später folgerichtig die Hochzeit. Schon vorher leistete Georg als AWG-Mitglied Aufbaustunde für eine Wohnung in Schönebeck-Mitte. Mit der...

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News veröffentlicht am 30.08.2019

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